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Psychotherapie für Frauen über 50 in Oldenburg-Kreyenbrück

Wenn sich das Leben von innen her verändert

Vielleicht ist die Wechseljahre vorbei – oder gerade in vollem Gange – und mit ihr ein Gefühl, dass der Körper nicht mehr das ist, den Sie kannten. Vielleicht sind die Kinder aus dem Haus, und das Haus ist plötzlich sehr still. Vielleicht haben Sie Ihr Leben lang für andere da gewesen – und stellen jetzt fest, dass Sie nicht mehr wissen, was Sie wollen. Oder: Die Eltern werden pflegebedürftig, die Partnerfrage stellt sich neu, und Sie spüren, dass der nächste Lebensabschnitt anders wird als der vorherige.

Das ist kein „Zwischenfall". Das ist ein echter Lebensabschnitt – mit eigenen Themen, die Unterstützung verdienen.

Typische Themen für Frauen über 50

  • Wechseljahre & hormoneller Wandel: Stimmungsschwankungen, Schlafprobleme, innere Unruhe – und das Gefühl, dass der Körper einem „streikt", ohne dass es einen klaren Grund gibt.

  • Lebensmitte & Identität: „Wer bin ich, wenn ich nicht mehr die Mutter bin?" – die Frage, die sich oft erst stellt, wenn die Kinder nicht mehr täglich da sind.

  • Einsamkeit & Beziehungsveränderungen: Trennung in späteren Jahren, ein Partner, der sich emotional zurückzieht, oder das Gefühl, in der Beziehung „unsichtbar" geworden zu sein.

  • Pflege der Eltern: Die Rolle wechselt – plötzlich sind Sie diejenige, die sich kümmert. Das bringt Schuldgefühle, Wut und Erschöpfung mit sich.

  • Körperbild & Selbstwert: Der Körper verändert sich – und mit ihm das Bild, das man von sich hat. Nicht als „Problem", sondern als etwas, das man neu lernen muss.

  • Sinn & neue Perspektiven: Was kommt jetzt? Was will ich noch? Die Frage, die in den 30ern und 40ern „später" war, wird jetzt dringlich.

  • Erschöpfung & Überforderung: Care Work (Kinder, Eltern, Partner, Beruf) über Jahrzehnte – und das Gefühl, dass man sich selbst dabei vergessen hat.

Wie die Begleitung aussieht

Ich arbeite mit denselben Methoden wie bei anderen Erwachsenen – angepasst an Ihr Tempo und Ihre Situation:

  • Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie als Grundton: Ihr Leben, Ihre Erfahrung, Ihr Tempo.

  • Schematherapie: Wenn sich alte Muster zeigen – z. B. sich selbst hintanzustellen, alles „reparieren" zu wollen oder die eigene Bedürfnisse als „egoistisch" abzutun.

  • Traumasensible Begleitung: Wenn belastende Erlebnisse aus der Vergangenheit – aus der Kindheit, aus der Partnerschaft, aus dem Beruf – noch nicht abgeschlossen sind.

  • Systemische Ansätze: Wenn das Thema in der Familie verankert ist – z. B. der Umgang mit pflegenden Angehörigen oder die eigene Position in der Familie.

  • EMDR: Wenn eine belastende Erinnerung nicht loslässt – die natürliche Verarbeitungsfähigkeit des Gehirns wird angeregt.

  • Verhaltenstherapeutische Ansätze: Wenn konkrete Veränderung im Alltag hilft – z. B. Routinen, die das Gefühl der Überforderung verstärken.

Sitzungsdauer: 60–90 Minuten, flexibel.

Kein Standardprogramm: Was in Woche 1 passt, muss in Woche 6 nicht mehr dasselbe sein.

Was Sie nicht tun müssen

  • Sie müssen nicht wissen, ob Ihr Thema „dazugehört".

  • Sie müssen nicht „schlimm genug" sein.

  • Sie müssen nicht erklären, warum Sie sich mit 55, 65 oder 75 noch Unterstützung holen.

  • Sie müssen keine Diagnose akzeptieren, wenn Sie keine möchten.

  • Sie müssen nicht „stark" sein, um hierher zu kommen.

Der erste Schritt

Vereinbaren Sie ein kurzes, kostenloses Kennenlern-Telefonat. Wir besprechen Ihr Anliegen, und ich sage Ihnen ehrlich, ob ich Sie auf dem Weg unterstützen kann.

[📞 Jetzt kostenloses Kennenlern-Telefonat vereinbaren]

(Hinweis: Das Telefonat ist zum Kennenlernen und für organisatorische Fragen gedacht. Es ist keine psychotherapeutische Beratung, Diagnose oder Behandlung.)