Psychotherapie für Jugendliche in Oldenburg-Kreyenbrück
Wenn sich nichts mehr richtig anfühlt
Zwischen „Kind" und „Erwachsener" steckt eine der anstrengendsten Phasen: Der Körper verändert sich, die Identität ist flüssig, die Eltern verstehen plötzlich nichts mehr – und die Welt draußen gibt vor, wie man sein soll. Wenn da noch Druck von Schule, Sozialen Medien oder Beziehungen dazukommt, kann es schnell eng werden.
Ich begleite Jugendliche ab ca. 12 Jahren – auf Augenhöhe, ohne erhobenen Zeigefinger und ohne, dass Sie sich „verstellen" müssen.
Typische Themen bei Jugendlichen
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Identität & Selbstwert: „Bin ich okay so, wie ich bin?" – Unsicherheit über das eigene Image, den Körper, die Sexualität oder die Zukunft.
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Leistungsdruck & Prüfungsangst: Die Angst, den Erwartungen nicht gerecht zu werden – zu Hause, in der Schule oder im Job.
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Mobbing & soziale Isolation: Ausgegrenzt werden, online gemobbt werden, sich nirgendwo dazugehören.
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Elternkonflikte: Wut, Frust, das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden – oder umgekehrt: die Angst, die Eltern zu enttäuschen.
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Erste Beziehungen & Trennung: Liebe, Eifersucht, Ablehnung – für Jugendliche oft existenziell.
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Sucht & Konsum: Alkohol, Cannabis, exzessives Gaming oder Social-Media-Nutzung als Flucht aus unangenehmen Gefühlen.
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Selbstverletzendes Verhalten: Schnitte, Haare ausreißen, sich schlagen – oft ein Versuch, innere Leere spürbar zu machen.
Wie die Begleitung bei Jugendlichen aussieht
Jugendliche brauchen Respekt vor ihrer Autonomie. Das heißt für mich:
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Kein „Sofa-Gespräch" auf Biegen und Brechen. Wir finden eine Form, die sich nicht wie eine Schulstunde anfühlt – mal reden, mal zeichnen, mal einfach schweigen.
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Diskretion: Was in der Sitzung besprochen wird, bleibt zwischen uns. Mit der Ausnahme, dass ich Sie als Eltern in vereinbarten Abständen kurz einbeziehe – das klären wir vorher.
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Kreative Elemente: Je nach Thema kommen Malen, NLP-Übungen, das Lüscher-Farbtest oder schematherapeutische Methoden zum Einsatz.
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Kein Urteil: Es gibt kein „richtig" oder „falsch" – nur das, was gerade ist.
Sitzungsdauer: ca. 60 Minuten
Die Rolle der Eltern: Am Anfang spreche ich mit Ihnen, um das Anliegen zu verstehen und den Rahmen abzustimmen. Danach liegt der Fokus auf dem Jugendlichen selbst. Ich gebe Ihnen in vereinbarten Abständen eine kurze Rückmeldung – aber nur, was der Jugendliche freigibt.
Ab 16 Jahren: Wenn der Jugendliche es möchte, kann die Begleitung auch komplett ohne Eltern stattfinden.
Ein Hinweis an die Eltern
Wenn Ihr Teenager sich „nicht öffnen" will, das ist normal. Der erste Schritt ist oft der schwerste – und es reicht, wenn Sie ihn machen. Im Kennenlern-Telefonat kläre ich, wie wir den Zugang schaffen können.
Der erste Schritt
Vereinbaren Sie ein kurzes, kostenloses Kennenlern-Telefonat. Ihr Kind ist willkommen dabei zu sein – oder auch nicht. Wir finden einen Weg.
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