Psychotherapie für Frauen ab 50 in Oldenburg
Wenn sich das Leben von innen heraus verändert
Vielleicht sind die Wechseljahre gerade in vollem Gange oder bereits vorbei – und Sie spüren, dass Ihr Körper nicht mehr derselbe ist wie früher. Vielleicht sind die Kinder ausgezogen, und im Haus ist es auf einmal ungewohnt still. Vielleicht waren Sie Ihr Leben lang für andere da und stellen nun fest, dass Sie gar nicht mehr genau wissen, was Sie selbst wollen. Oder die Eltern brauchen plötzlich Ihre Hilfe – und die Frage nach der Partnerschaft stellt sich neu.
Ob Sie gerade 50 oder 75 sind: Das ist kein bloßer „Zwischenfall". Es ist ein bedeutender Lebensabschnitt – mit eigenen Fragen, Herausforderungen und Themen, die Unterstützung verdienen.
Themen, die mich in diesem Lebensabschnitt häufig erreichen
Wechseljahre & hormoneller Wandel – Stimmungsschwankungen, Schlafprobleme und innere Unruhe – oft ohne eindeutige Erklärung.
Lebensmitte & Identität – „Wer bin ich, wenn die Rolle, die mich am meisten geprägt hat, sich auflöst?" Diese Frage taucht häufig auf – ob die Kinder ihren eigenen Weg gehen, die Karriere sich verändert oder beides.
Einsamkeit & Veränderungen in Beziehungen – eine Trennung in späteren Jahren, ein emotional distanzierter Partner oder das Gefühl, in der eigenen Beziehung unsichtbar geworden zu sein, können tief verunsichern.
Pflege & Doppelbelastung – die Rollen kehren sich um: Plötzlich sind Sie diejenige, die sich kümmert – um die Eltern, um die Enkel, um alles drumherum. Das kann Schuldgefühle, Wut und tiefe Erschöpfung auslösen. Und viele Frauen sprechen nie darüber.
Körperbild & Selbstwert – mit dem Körper verändert sich oft auch der Blick auf sich selbst. Es geht nicht darum, es als Problem zu sehen, sondern darum, einen neuen, wohlwollenden Umgang mit sich selbst zu finden.
Sinn & neue Perspektiven – was kommt jetzt? Was möchte ich noch erleben und gestalten? Fragen, die in den 30ern und 40ern oft noch auf später verschoben wurden, werden nun drängender. Ob nach vielen Berufsjahren, mit dem Eintritt in den Ruhestand oder nach einer Trennung: Der nächste Lebensabschnitt darf anders aussehen als der vorherige.
Erschöpfung & Überforderung – jahrelange Fürsorge für Kinder, Eltern, Partner und im Beruf kann ihre Spuren hinterlassen – bis man sich selbst dabei aus den Augen verliert.
So gestaltet sich die Begleitung
Manchmal ist ein Sofa der richtige Rahmen – manchmal ein Stuhl im Garten, ein Baum zum Anlehnen oder ein Tisch mit Wasserfarben. Es gibt keine feste Form.
Ich arbeite mit einem individuell auf Ihre Situation abgestimmten Methodenmix – von klientenzentrierter Begleitung über die Arbeit mit wiederkehrenden Mustern und EMDR bis hin zu systemischen Ansätzen. Welche Methode zu welchem Zeitpunkt sinnvoll ist, entscheiden wir gemeinsam und orientieren uns dabei an Ihrem Tempo.
→ Mehr zu den einzelnen Methoden: Methoden-Seite
Sitzungsdauer: ca. 60–90 Minuten
Was in der ersten Woche stimmig ist, kann in der sechsten Woche bereits etwas anderes sein.
Was Sie nicht tun müssen
Sie müssen nicht wissen, ob Ihr Anliegen „hierhergehört".
Sie müssen nicht erst „schlimm genug" belastet sein.
Sie müssen nicht begründen, warum Sie sich mit 55, 65 oder 75 Jahren Unterstützung wünschen.
Sie müssen keine Diagnose annehmen, wenn Sie das nicht möchten.
Sie müssen nicht „stark" sein, um den ersten Schritt zu machen.
Bei Verdacht auf eine schwere depressive Episode, psychotischen Symptomen oder akuter Suizidalität arbeite ich eng mit Psychiatern und Psychotherapeuten zusammen und vermittele bei Bedarf gezielt weiter.
Der erste Schritt: Ein kostenloses Kennenlern-Telefonat
Rufen Sie mich einfach an – wir besprechen in 5 Minuten, ob ich Sie bei Ihrem Anliegen unterstützen kann.
Erreichbar: Mo–Fr, 12–13 Uhr & 17–19 Uhr.
Falls ich in einer Sitzung bin, hinterlassen Sie eine kurze Nachricht – ich rufe zurück
(Hinweis: Das Telefonat ist zum Kennenlernen und für organisatorische Fragen gedacht. Es ist keine psychotherapeutische Beratung, Diagnose oder Behandlung.)