Psychotherapie für Jugendliche in Oldenburg
Wenn sich nichts mehr richtig anfühlt
Zwischen „Kind" und „Erwachsener" liegt eine der anstrengendsten Phasen des Lebens: Der Körper verändert sich, die eigene Identität ist noch im Werden, die Eltern scheinen plötzlich nichts mehr zu verstehen – und die Welt da draußen vermittelt, wie man sein sollte. Kommt dann noch Druck durch Schule, soziale Medien oder Beziehungen hinzu, kann schnell alles zu viel werden.
Ich begleite Jugendliche im Alter von etwa 14 bis 17 Jahren – auf Augenhöhe, ohne erhobenen Zeigefinger und ohne den Druck, sich verstellen zu müssen.
Typische Themen im Jugendalter
Identität & Selbstwert – „Bin ich okay, so wie ich bin?" Unsicherheiten rund um das eigene Erscheinungsbild, den Körper, die Sexualität oder die Zukunft.
Leistungsdruck & Prüfungsangst – die Sorge, Erwartungen nicht gerecht zu werden – zu Hause, in der Schule oder in der Ausbildung.
Mobbing & soziale Isolation – Ausgrenzung, Cybermobbing oder das Gefühl, nirgendwo wirklich dazuzugehören.
Konflikte mit den Eltern – Wut und Frust, nicht ernst genommen zu werden – oder umgekehrt die Angst, die Eltern zu enttäuschen.
Erste Beziehungen & Trennungen – Liebe, Eifersucht und Ablehnung – Themen, die für Jugendliche oft existenziell sein können.
Sucht & Konsum – Alkohol, Cannabis, exzessives Gaming oder die intensive Nutzung sozialer Medien als Flucht vor unangenehmen Gefühlen.
Selbstverletzendes Verhalten – sich zu schneiden, Haare auszureißen oder sich selbst zu schlagen – oft ein Versuch, innere Leere oder starke Gefühle spürbar zu machen.
So sieht die Begleitung von Jugendlichen aus
Jugendliche brauchen einen Rahmen, der ihre Autonomie respektiert. Für mich bedeutet das:
Kein „Sofa-Gespräch" um jeden Preis. Wir finden eine Form, die sich nicht wie eine Schulstunde anfühlt: mal reden, mal zeichnen, mal einfach schweigen.
Diskretion. Was in der Sitzung besprochen wird, bleibt grundsätzlich zwischen uns. Mögliche Ausnahmen klären wir vorab gemeinsam.
Kreative Elemente. Je nach Thema arbeiten wir mit Malen, gezielten Übungen oder einem Farbwahltest.
Ohne Bewertung. Es gibt kein „richtig" oder „falsch" – sondern das, was gerade da ist.
Sitzungsdauer: ca. 60 Minuten
Die Rolle der Eltern
Zu Beginn spreche ich mit Ihnen, um Ihr Anliegen zu verstehen und den Rahmen gemeinsam abzustimmen. Anschließend steht der Jugendliche selbst im Mittelpunkt. In vereinbarten Abständen erhalten Sie eine kurze Rückmeldung – jedoch nur zu den Themen, die der Jugendliche freigibt.
Ab 14 Jahren entscheiden Jugendliche selbst, ob und in welchem Umfang ihre Eltern in die Begleitung einbezogen werden.
Ein Hinweis für Eltern
Wenn Ihr Teenager sich „nicht öffnen" möchte, ist das ganz normal. Oft ist der erste Schritt der schwerste – und es reicht, wenn Sie ihn gehen. In einem unverbindlichen Kennenlern-Telefonat klären wir, wie ein erster Zugang gelingen kann.
Bei Verdacht auf eine Suchterkrankung, wiederholtem selbstverletzendem Verhalten oder einer schwerwiegenden psychischen Erkrankung arbeite ich eng mit Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten sowie Ärzten zusammen und vermittele bei Bedarf gezielt weiter.
Der erste Schritt: Ein kostenloses Kennenlern-Telefonat
Rufen Sie mich einfach an – wir besprechen in 5 Minuten, ob ich Sie bei Ihrem Anliegen unterstützen kann.
Erreichbar: Mo–Fr, 12–13 Uhr & 17–19 Uhr.
Falls ich in einer Sitzung bin, hinterlassen Sie eine kurze Nachricht – ich rufe zurück
(Hinweis: Das Telefonat ist zum Kennenlernen und für organisatorische Fragen gedacht. Es ist keine psychotherapeutische Beratung, Diagnose oder Behandlung.)