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Psychotherapie für Jugendliche in Oldenburg

Wenn sich nichts mehr richtig anfühlt

Zwischen „Kind" und „Erwachsener" steckt eine der anstrengendsten Phasen: Der Körper verändert sich, die Identität ist noch im Fluss, die Eltern verstehen plötzlich nichts mehr – und die Welt draußen gibt vor, wie man sein soll. Wenn da noch Druck von Schule, Sozialen Medien oder Beziehungen dazukommt, kann es schnell eng werden.

Ich begleite Jugendliche ab ca. 14 Jahren – auf Augenhöhe, ohne erhobenen Zeigefinger und ohne sich verstellen zu müssen.

Typische Themen bei Jugendlichen

Identität & Selbstwert: „Bin ich okay so, wie ich bin?" – Unsicherheit über das eigene Image, den Körper, die Sexualität oder die Zukunft.

Leistungsdruck & Prüfungsangst: Die Angst, den Erwartungen nicht gerecht zu werden – zu Hause, in der Schule oder in der Ausbildung.

Mobbing & soziale Isolation: Ausgegrenzt werden, online gemobbt werden, sich nirgendwo dazugehören.

Elternkonflikte: Wut, Frust, das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden – oder umgekehrt: die Angst, die Eltern zu enttäuschen.

Erste Beziehungen & Trennung: Liebe, Eifersucht, Ablehnung – für Jugendliche oft existenziell.

Sucht & Konsum: Alkohol, Cannabis, exzessives Gaming oder Social-Media-Nutzung als Flucht aus unangenehmen Gefühlen.

Selbstverletzendes Verhalten: Schnitte, Haare ausreißen, sich schlagen – oft ein Versuch, innere Leere spürbar zu machen.

Wie die Begleitung bei Jugendlichen aussieht

Jugendliche brauchen Respekt vor ihrer Autonomie. Das heißt für mich:

  • Kein „Sofa-Gespräch" auf Biegen und Brechen. Wir finden eine Form, die sich nicht wie eine Schulstunde anfühlt – mal reden, mal zeichnen, mal einfach schweigen.

  • Diskretion: Was in der Sitzung besprochen wird, bleibt grundsätzlich zwischen uns – mit vereinbarten Ausnahmen, die wir vorher klären.

  • Kreative Elemente: Je nach Thema kommen Malen, gezielte Übungen oder der Lüscher-Farbtest zum Einsatz.

  • Kein Urteil: Es gibt kein „richtig" oder „falsch" – nur das, was gerade ist.

Sitzungsdauer: ca. 60 Minuten

Die Rolle der Eltern: Am Anfang spreche ich mit Ihnen, um das Anliegen zu verstehen und den Rahmen abzustimmen. Danach liegt der Fokus auf dem Jugendlichen selbst. Ich gebe Ihnen in vereinbarten Abständen eine kurze Rückmeldung – aber nur, was der Jugendliche freigibt.

Ab 14 Jahren: Der Jugendliche entscheidet selbst, ob und inwieweit die Eltern in die Begleitung einbezogen werden.

Ein Hinweis an die Eltern

Wenn Ihr Teenager sich „nicht öffnen" will, das ist normal. Der erste Schritt ist oft der schwerste – und es reicht, wenn Sie ihn machen. Im Kennenlern-Telefonat kläre ich, wie wir den Zugang schaffen können.

Bei Verdacht auf eine Suchterkrankung, wiederholtes selbstverletzendes Verhalten oder eine tiefgreifende psychische Erkrankung arbeite ich eng mit Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten oder Ärzten zusammen und verweise gezielt weiter.

Der erste Schritt: Ein kostenloses Kennenlern-Telefonat

Rufen Sie mich einfach an – wir besprechen in 5 Minuten, ob ich Sie bei Ihrem Anliegen unterstützen kann.

Erreichbar: Mo–Fr, 12–13 Uhr & 17–18 Uhr.

Falls ich in einer Sitzung bin, hinterlassen Sie eine kurze Nachricht – ich rufe zurück.

(Hinweis: Das Telefonat ist zum Kennenlernen und für organisatorische Fragen gedacht. Es ist keine psychotherapeutische Beratung, Diagnose oder Behandlung.)